Sonntag, 12. Oktober 2014

Muttermund geöffnet

Am Freitag hatte ich wieder einen Termin beim Frauenarzt und nach dem zu urteilen was der sagt, kommt es wohl langsam in die Gänge.

Eigentlich ist mein ET ja am 23. Oktober aber bei dem CTG war schon auffällige Wehentätigkeit zu sehen. Als es dann zum Ultraschall ging konnte der Arzt den Kopf nicht mehr messen weil der schon so weit runtergerutscht ist. Dann hat er noch den Muttermund befühlt und der ist schon ein Stückchen geöffnet. Das hat mir schon ein bisschen Sorge bereitet da mein Man ja erst am nächsten Freitag aus Griechenland kommt und er zur Geburt unbedingt dabei sein soll.

Der Arzt hat mir jetzt einen Termin für nächsten Freitag gegeben aber gesagt wenn ich bis dahin regelmässig Schmerzen bekomme soll ich sofort ins Krankenhaus gehen. Nun hoffe ich, so sehr, dass die kleine sich noch geduldet bis der Papa da ist. Heute habe ich heftige Bauch- und Rückenschmerzen aber ich hoffe das ist nichts, es fühlt sich eher wie eine Magenverstimmung an.

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Schwangerschaftsmassage und Alpträume

Am Dienstag hatte ich Mal wieder einen Termin bei der Hebamme. Nach und nach werde ich immer glücklicher dass ich sie hab. Seit einigen Tagen werden meine Rücken- und Kreuzschmerzen immer schlimmer so dass ich nicht mehr schlafen kann. Ich spüre so ein Stechen in beiden Seiten, zusätzlich zu den normalen Rückenschmerzen.

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Am Montag bei dem Geburtsvorbereitungskurs hat die Hebamme uns ganz nebenbei erzählt dass sie auch Massagen macht und dass das bei Schwangerschaftsbeschwerden auch die Krankenkasse bezahlt. Darüber war ich total erleichtert, da ich sie so wie so fragen wollte wo ich das wohl machen könnte. Allerdings hatte ich damit gerechnet dass ich es bezahlen müsste. Nun, da ich darüber jetzt informiert war hab ich gleich am nächsten Tag die Gelegenheit ergriffen und mir eine wunderbar entspannende Massage verpassen lassen. Tatsächlich konnte ich am Abend auch etwas besser schlafen, dieses Stechen in der Seite hatte ich auf jeden Fall nicht mehr so schlimm.

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Nebenbei hat die Hebamme auch noch ein bisschen Psychologin gespielt. Als sie mich fragte wie ich mich denn sonnst so fühle hab ich ihr auch von meinen schlechten Träumen erzählt, etwa dass es meinem Kind nicht gut geht und sie hat mich beruhigt das währe ganz normal, das haben viele Frauen, das sind ganz normale Ängste die man als werdende Mutter hat. Natürlich belastet es mich auch dass mein Mann nicht hier ist. Der Flug ist gebucht für den 17. Oktober, 6 Tage vor dem E.T. und ich hoffe die ganze Zeit dass alles gut geht und er auch rechtzeitig da ist. Obwohl ich anfangs verunsichert war ob ich ihn überhaupt dabei haben möchte ist mir inzwischen ziemlich klar geworden dass seine Gegenwart wohl die wichtigste Unterstützung ist, die ich brauchen werde.

Sonntag, 28. September 2014

Sammeln und Nähen für die kleine Maus

Als ich meiner Großmutter ca. nach der 8. ssw erzählt habe dass ich schwanger bin, hat sie sofort angefangen auf sämtlichen Flohmärkten und auch bei anderen Möglichkeiten Baby-Klamotten abzustauben und zu horten. Das ist dabei heraus gekommen:


Ein Bett voll mit süßen kleinen Stramplern, Bodys, Jäckchen, Höschen und jede Menge anderem Zeugs für die erste Zeit, wovon sie es wahrscheinlich gar nicht schaffen wird alles ein Mal an zu haben. Hinzu kamen noch zwei Kinderwägen, zwei Babyschalen und zwei Reisebetten.

Und natürlich noch ein Haufen Sachen für Später:


War ganz praktisch, dadurch musste ich nicht mehr besorgen wie Pflegeprodukte, Windeln, zwei warme Mützchen und ein Paar Fäustlinge auch wenn mir das Vorfreude-Shoppen schon ein bisschen gefehlt hat.

Natürlich hat meine Mutter auch noch ein paar Sachen gekauft.


  

Dann haben wir auch noch angefangen kleine Tücher als Wickelauflagen und Laken zu nähen. Wir haben auch aus einer alten Wolldecke eine kleine Matratze für den Kinderwaagen genäht. Letztes Wochenende haben wir einen süßen, kuscheliegen Bärchen-Stoff gekauft und daraus Kaputzenwickeltücher genäht und eine kleine Mütze die leider nicht so gelungen ist wie ich finde.










Donnerstag, 25. September 2014

Endspurt mit Schwangerschaftsstreifen

Viel dicker geworden bin ich allgemein ja nicht, also man sieht es zumindest nicht. Ich schiebe nur eine riesige Kugel vor mir her. Obwohl ich kein Fett angesetzt zu haben scheine, sagt die Waage jedoch dass ich schon fast 20 Kilo mehr wiege als vor der Schwangerschaft. Ich hoffe nur dass der Bauch wieder flach wird.

 Was mich jedoch am meisten beunruhigt sind die Schwangerschaftsstreifen, weil die kann man ja schließlich nicht mehr wegtrainieren. Deswegen hab ich auch schon früh angefangen meinen Bauch regelmässig mit einer Creme gegen Dehnungstreifen einzucremen aber als ich dann in Deutschland ankam und mein Bauch wortwörtlich aus allen Nähten riss, half die auch nichts mehr.
Es schient wohl erblich veranlagt zu sein, weil ich habe genau wie meine Mutter, um den Bauchnabel welche bekommen.
Jetzt habe ich angefangen meinen Bauch morgens und abends mit Baby-Öl einzuschmieren, welches Vitamin E enthält, das soll ja die Narbenbildung verhindern. Es scheint wirklich zu helfen, die Streifen gehen natürlich nicht mehr weg aber ich glaube sie sind etwas heller geworden und wachsen nicht mehr weiter. Vorher haben sie auch wirklich gebrannt als wenn einem die Haut aufgerissen wird, das tun sie auch nicht mehr. Meine Haut fühlt sich viel weicher an.

Also, ich kann es nur weiterempfehlen...

Mittwoch, 24. September 2014

Dammschnitt und Dammmassage

 37. SSW

Die Geburt wird man ja aushalten können, ich denke mir immer, das haben schon so viele Frauen überstanden dann werde ich das auch noch schaffen. Wovor ich aber ganz schön Angst habe ist ein Dammriss oder Dammschnitt der genäht werden muss und Monate lang schmerzt. Da hab ich Berichte von Frauen gelesen die ein ganzes Jahr kein Sex haben konnten wegen den Schmerzen und da leidet die Beziehung natürlich auch drunter.



Die Hebamme sagt dass man oft überhaupt nicht reist und ein Dammschnitt meistens auch nicht gemacht wird, es wird lieber abgewartet dass der Damm von alleine reist, denn dann reist er nur so viel wie Platz gebraucht wird. Wenn man gleich einen Dammschnitt machen würde, würde wahrscheinlich viel zu weit geschnitten werden. Außerdem hat sie auch gesagt das die Naht schnell wieder abheilt, also ca. nach fünf Tagen. Irgendwie will ich ihr aber immer noch nicht so ganz glauben schenken, weil ein paar Tage später hat mir eine Freundin meiner Mutter erzählt dass sie einen ganz tiefen Schnitt hatte und noch fast ein Jahr Schmerzen.

Nun, vielleicht bin ich einfach nur an die Frauen geraten die am meisten Pech hatten. Auf jeden Fall hab ich jetzt all meine Hoffnung in Dammmassage gesteckt. Das hat die Hebamme uns wärmstens empfohlen. Vorher hielt ich da nicht viel von, kam mir ein bisschen lächerlich vor. Nun, wo es aber so langsam ans eingemachte geht, kriege ich es schon ein bisschen mit der Angst zu tun und mache mir ernsthafte Gedanken darüber. Nachdem die Hebamme dann am Montag erklärt hat, dass das Dammgewebe durch regelmässiges Massieren mit verschiedenen Ölen weicher werden kann und dadurch dehnbarer, habe ich gestern morgen gleich ein spezieles Dammmasageöl gekauft. Das war gar nicht mal so billig, aber ich hoffe es lohnt sich.



Also, hab ich es ausprobiert. Bei dem Öl war auch eine Anleitung dabei und ich dachte, so schwer kann das ja nicht sein, aber da hab ich mich getäuscht. Irgendwie funktioniert das nicht so richtig wie auf der Abbildung. Dann hab ich halt einfach auf gut Glück ein bisschen einmassiert und gedehnt, wird ja schon irgendwo gut zu sein.

Ich werd's auf jeden Fall weiter versuchen und hoffen dass es irgendwas bringt...

Dienstag, 23. September 2014

Geburtsvorbereitung

Gestern Abend war ich ja, das erste Mal, bei dem Geburtsvorbereitungskurs. Es war schon lustig, die ganzen Frauen mit den dicken Bäuchen dort versammelt. Jetzt weiß ich auch wie das läuft.

Wir waren fünf Frauen und hatten jeder eine Turnmatte und ein Seitenschläferkissen zur Verfügung. Dann sollten wir uns das Kissen nehmen und uns auf eine Seite legen, die Augen schließen und dann atmen üben. Tief durch die Nase einatmen bis tief in den Bau zu unserem Baby und dann langsam und entspannt durch den Mund wieder ausatmen. Diese Übung soll uns helfen entspannter durch die Wehen zu kommen. Die soll man ja, wie die Hebamme sagt, "wegatmen".

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Dann sollten wir uns jede einen Gymnastikball nehmen und uns damit in eine Position begeben die wir für die Geburt ausprobieren möchten. Wir haben verschiedene Positionen ausprobiert. Erst haben wir uns einfach darauf gesetzt und Kreise gedreht, was sehr angenehm war und meiner Bauchbewohnerin auch gut gefallen hat, die war nämlich ordentlich am Rumturnen. Die meisten Frauen empfanden es als angenehm sich auf den Rücken zu legen und die Beine auf den Ball zu legen, mit und einer weiteren Frau hat diese Position aber überhaupt nicht zugesagt. Davon bekomme ich Rückenschmerzen und allgemein war das ganz unangenehm. Ich muss aber auch dazu sagen dass ich auch überhaupt nicht auf dem Rücken schlafen kann, ab dem ersten Moment habe ich ganz schlimme Schmerzen im Rücken und kann deshalb gar nicht erst einschlafen. Außerdem habe ich dabei auch das Gefühl keine Luft zu bekommen.

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Meine Lieblingsposition, kann ich sagen, war die abgewandelte Vierfüßlerposition wie sie die Hebamme nennt. Also man stellt sich auf alle viere und lehnt den Oberkörper auf den Ball. Dabei kann man sein Kreuz gut durchstrecken so dass man nicht so leicht Rückenschmerzen bekommt.

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Während der Übungen hat uns die Hebamme auch allerlei erklärt und uns ein paar Ängste genommen. Das, finde ich, ist das gute an einer Hebamme, das man immer einen Gesprächspartner hat an den man sich wenden kann und der einem auf persönlicher Basis mit Rat und Tat zur Seite steht.

Montag, 22. September 2014

Voll beschäftigt mit schwanger sein

Da ich in Griechenland studiere und mein Freund, seit diesem Sommer auch offiziel mein Ehemann, ein Grieche ist und in Griechenland lebt, habe ich die meiste Zeit meiner Schwangerschaft in Griechenland verbracht. Dort ist das Gesundheitswesen nicht so weit ausgebaut. Eine Schwangere Frau geht also ein Mal im Monat zum Arzt, der fragt nach ihrer Verfassung und macht einen Ultraschall, evtl. auch mal eine Blut- und Urinuntersuchung. Das war's!

Für Schwnagerschaftsgymnastik habe ich mir ein Video aus dem Internet heruntergeladen, zum Glück gibt es noch die Fitnessmutti:




Als ich dann Ende August endlich nach Deutschland kahm um dann hier die Geburt abzuwarten, musste ich mich erst ein Mal mit so vielen Themen auseinandersetzen: Frauenarzt finden, Vor- und Nachsorgehebamme, Geburtsvorbereitungskurs, Krankenhauswahl, verschiedene Geburtstechnicken...

Erst zwei Wochen nach meiner Ankunft habe ich einen Arzttermin bekommen und zu meiner Hebamme bin ich erst vor ein paar Tagen gekommen, die hat mich zu meinem großen Glück auch noch in ihren Geburtsvorbereitungskurs aufgenommen. Alle anderen Hebammen hatten weder Vor- noch Nachsorgetermine frei und Pätze in Geburtsvorbereitungskursen gab es auch keine mehr, daher hatte ich schon fast die Hoffnung aufgegeben.

Nun bin ich, so wie meine Mutter sagt, "Voll beschaftigt mit schwanger sein". Heute Abend habe ich mein erstes Mal beim Geburtsvorbereitungskurs, worauf ich schon sehr gespannt bin. Am Dienstag habe ich meinen ersten "richtigen" Vorsogetermin bei der Hebamme und am Freitag habe ich meinen zweiten Termin bei dem deutschen Frauenarzt.

Ich bin nur am hoffen dass die Zeit schnell vergeht, bis meine Maus kommt, und ich die ganze "Untersucherei" nicht mehr über mich ergehen lassen muss. Denn wenn der Artzt dann seine Finger dort drinnen hat und sagt: "Ich kann das Köpfchen fühlen" weis man nicht so recht ob man sich jetzt darüber glücklich schätzen soll.